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Ratgeber Immobilienkauf

Ortstermin vor dem Kauf.
Spätere Überraschungen vermeiden.

Eine Bestandsimmobilie erzählt ihre Geschichte über Konstruktion, Umbauten, Instandhaltung und sichtbare Spuren. Wer diese Hinweise fachlich einordnet, kann offene Risiken und notwendigen Klärungsbedarf vor der Entscheidung besser erkennen.

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Nicht nur auf die Oberfläche schauen

Frische Farbe, neue Bodenbeläge oder eine moderne Küche prägen den ersten Eindruck. Für die bauliche Einschätzung sind jedoch auch Dach, Fassade, Entwässerung, Keller, Fenster, Anschlüsse und sichtbare Veränderungen an tragenden oder raumabschließenden Bauteilen relevant.

Wichtig ist nicht, bei jeder Gebrauchsspur einen Schaden zu vermuten. Entscheidend ist, Auffälligkeiten systematisch zu erfassen und ihre mögliche Bedeutung für Nutzung, Instandhaltung und weitere Untersuchungen zu beurteilen.

  • Gibt es Feuchteflecken, Ausblühungen oder muffigen Geruch?
  • Sind Risse, Verformungen oder wiederholt überarbeitete Stellen sichtbar?
  • Passen ausgeführte Umbauten, Unterlagen und sichtbarer Bestand zusammen?
  • Welche Bauteile waren bei der Besichtigung nicht zugänglich?
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Unterlagen ergänzen die Begehung

Vorhandene Pläne, Baubeschreibungen, Protokolle der Eigentümergemeinschaft, Nachweise über Sanierungen und frühere Schadensberichte können helfen, Beobachtungen am Gebäude besser einzuordnen.

Fehlende Unterlagen sind nicht automatisch ein Mangel. Sie sollten jedoch als offene Punkte benannt werden, wenn sie für die Bewertung einer Konstruktion oder einer früheren Maßnahme wesentlich sind.

  • Baujahr und bekannte Umbauphasen
  • Rechnungen oder Nachweise zu Dach, Fenstern, Heizung und Abdichtung
  • bei Eigentumswohnungen: Protokolle, Rücklagen und geplante Maßnahmen
  • bekannte Schäden, Versicherungsfälle und bereits erfolgte Sanierungen
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Aus Beobachtungen werden nächste Schritte

Beim fachlichen Ortstermin werden sichtbare Hinweise bewertet und der weitere Klärungsbedarf benannt. Je nach Befund können zusätzliche Messungen, Bauteilöffnungen, eine Fachplanung oder eine vertiefende Untersuchung sinnvoll sein.

Das Ergebnis sollte deshalb keine scheinbare Sicherheit versprechen, sondern transparent unterscheiden: Was wurde gesehen? Wie ist es fachlich einzuordnen? Was sollte vor oder nach der Kaufentscheidung noch geklärt werden?

Fachliche Vertiefung: Verbraucherzentrale – Kosten- und Vertragsfallen beim Immobilienkauf

Persönliche Einschätzung

Klarheit entsteht
am konkreten Objekt.

Der fachliche Ortstermin umfasst Fahrtkosten deutschlandweit, eine Begehung von in der Regel 1–2 Stunden, die Bewertung des sichtbaren Zustands, einen zusammenfassenden Besuchsbericht und Handlungsempfehlungen.

980,00 € netto · 1.166,20 € inkl. 19 % USt.Ortstermin anfragen
Frank Weilberg, zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Sachverstand aus der Praxis

Frank Weilberg.
35+ Jahre Erfahrung.

Frank Weilberg ist seit über 35 Jahren im Bau- und Immobilienbereich tätig und arbeitet als zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. Sein Schwerpunkt liegt auf der Bewertung von Bauschäden und Baumängeln an Bestandsimmobilien.

Die Beratung verbindet die fachliche Einordnung sichtbarer Auffälligkeiten mit verständlichen Sanierungs- und Handlungsempfehlungen. Bei weiterem Planungs- oder Sanierungsbedarf kann auf ein langjährig aufgebautes Netzwerk aus Fachfirmen, Handwerkern, Industriepartnern und Sachverständigen zurückgegriffen werden.

UnabhängigVerständlichLösungsorientiert

Gut zu wissen

Häufige Fragen.
Klare Antworten.

Wann sollte der Ortstermin stattfinden?

Idealerweise so früh, dass offene Punkte noch vor einer verbindlichen Kaufentscheidung geklärt werden können. Der konkrete Termin hängt vom Ablauf des Verkaufs und der Zugänglichkeit der Immobilie ab.

Kann jeder Schaden bei einer Begehung erkannt werden?

Nein. Verdeckte Bauteile und nicht zugängliche Bereiche können ohne weitergehende Untersuchungen nicht abschließend beurteilt werden. Der Bericht benennt deshalb auch Grenzen und möglichen weiteren Prüfbedarf.

Welche Unterlagen sollte ich mitbringen?

Hilfreich sind Exposé, Grundrisse, Baubeschreibung, Angaben zu Umbauten und Sanierungen sowie bekannte Schadensunterlagen. Bei Eigentumswohnungen können Protokolle und geplante Maßnahmen der Gemeinschaft wichtig sein.

Ist eine Kaufpreisbewertung enthalten?

Der angebotene Ortstermin konzentriert sich auf den baulichen Zustand, erkennbare Schäden und Handlungsempfehlungen. Ein formales Verkehrswertgutachten ist nicht Bestandteil dieser Leistung.