01Gebäudehülle und Feuchteschutz ernst nehmen
Dach, Fassade, Fenster, Sockel und Entwässerung bilden ein zusammenhängendes Schutzsystem. Schwachstellen an Anschlüssen oder wiederkehrende Feuchtebelastung können sich erst an entfernten Innenflächen zeigen.
Bei der Begehung werden sichtbare Spuren deshalb räumlich und konstruktiv eingeordnet. Witterung, Baualter, Material und frühere Reparaturen liefern wichtige Hinweise, ohne eine nicht sichtbare Ursache vorschnell als sicher darzustellen.
- Dachränder, Fallrohre und Fassadenanschlüsse
- Fenster, Türen und erkennbare Abdichtungsdetails
- Keller, Sockel und innenliegende Feuchtespuren
- Rissbilder und überarbeitete Oberflächen
02Modernisierung fachlich mitdenken
Neue Bauteile verändern das Zusammenspiel eines Bestandsgebäudes. Dichte Fenster, veränderte Grundrisse oder neue Oberflächen können bauphysikalische Randbedingungen beeinflussen.
Bei einer Kauf- oder Zustandsprüfung wird daher auch betrachtet, ob sichtbare Modernisierungen plausibel in den Bestand eingebunden sind und ob Unterlagen oder weitere Nachweise erforderlich erscheinen.
- Übergänge zwischen alten und neuen Bauteilen
- Lüftungs- und Feuchtesituation nach Fenstertausch
- sichtbare Qualität von Anschlüssen und Durchdringungen
- Nachweise zu größeren Umbauten und Sanierungen
03Ein Ergebnis, mit dem Sie weiterarbeiten können
Nach dem Termin erhalten Sie keinen unkommentierten Katalog von Einzelbeobachtungen, sondern einen zusammenfassenden Besuchsbericht. Er ordnet die wesentlichen Punkte und nennt sinnvolle nächste Schritte.
So lassen sich Kaufentscheidung, weitere Untersuchung oder Sanierungsgespräch vorbereitet führen.